
Geh mir nicht auf den Sa… ähh Darm
Wenn Frust den Bauch reizt. Oder war es anders herum? Es ist 6:14 Uhr und
Es fängt alles mit dieser schönen Vorfreude an und plötzlich steckst du in einem Kalender fest, der dein ganzes Leben in zwei zermürbende Hälften teilt: die Tage bis zum Eisprung und die Tage bis zum Test.
Und wenn da zum gefühlt hundertsten Mal nur eine einzige Linie auf dem Plastikstreifen zu sehen ist, rattert sofort dieser eine, zerstörerische Satz durch deinen Kopf: Was stimmt nicht mit mir?
Wahrscheinlich habt ihr als Paar schon den kompletten Marathon hinter euch. Sterile Wartezimmer, endlose Untersuchungen und diese unglaublich dämlichen Ratschläge von Leuten, die einfach keine Ahnung haben: „Entspannt euch doch einfach mal, fahrt in den Urlaub!“ Als wäre dieses Loslassen ein Lichtschalter, den du einfach nur noch nicht gefunden hast.
Dazu kommen die ewigen, indiskreten Fragen von außen und die nächste Baby-News im Freundeskreis. Du setzt dein mühsam antrainiertes Lächeln auf und gratulierst, während dir innerlich fast das Herz zerreißt.
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist eben kein reines medizinisches Problem, das man nüchtern im Labor löst.
Es ist eine emotionale Achterbahn, die dich komplett isoliert. Es verändert die Dynamik und die Nähe in eurer Beziehung, weil sich irgendwann alles nur noch nach Plan anfühlt. Und am schlimmsten: Es killt das Vertrauen in dich selbst und in deinen eigenen Körper, der scheinbar genau das nicht hinbekommt, was für alle anderen so selbstverständlich wirkt.
Fruchtbarkeit ist ein Spiegel dafür, wie sicher sich dein Körper insgesamt fühlt. Steht dein Nervensystem dauerhaft unter Strom, schaltet der Körper auf Überleben und stellt die Fortpflanzung hinten an.
Von einem unerfüllten Kinderwunsch spricht man in der Regel, wenn nach etwa einem Jahr mit regelmäßigem, ungeschütztem Verkehr keine Schwangerschaft eintritt (bei Frauen über 35 oft schon nach sechs Monaten). Die Ursachen können bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegen.
In meiner Begleitung geht es nicht darum, deinem Körper noch mehr abzuverlangen, sondern darum, ihm wieder Sicherheit zu geben.
Wir schauen gemeinsam auf dein Nervensystem, deinen Zyklus, deine Hormone und dein Stoffwechselgeschehen. Und darauf, wo dein System gerade auf Anspannung läuft statt auf Regulation.
Ziel ist es, deinem Körper ein Umfeld zu schaffen, in dem Regulation wieder möglich wird, körperlich wie emotional.
Mit der Zeit darf z.B. entstehen, dass dein Zyklus wieder lesbarer wird und die Anspannung im Hoffen abnimmt und du mit gutem Gefühl sagen kannst:
„Ich bin diesem Weg nicht hilflos ausgeliefert. Ich kann meinen Körper unterstützen.“
Folge mir auf Instagram oder nutze mein Journal "Du bist mehr als das Warten"

Wenn Frust den Bauch reizt. Oder war es anders herum? Es ist 6:14 Uhr und

Letzte Woche bin ich über einen Satz gestolpert, der mich sofort erwischt hat. Er bringt

Der Kalender sagt, deine Periode müsste längst da sein. Du schaust schon zum dritten Mal

Der Tag beginnt nicht mit einem Glas Wasser oder einem Kaffee, sondern mit einer ganzen